Kairo | luxor & asSUan | Bahariya-OasE & Wüste | Das rOTE MEER
Ägypten
Der Ruf des Muezzins liegt über Kairo. Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Nil in warmes Gold. Taxis hupen, Bäcker holen warmes Fladenbrot aus Steinöfen. Ägyptens Hauptstadt ist ein Ort, der niemals wirklich ruht. An dem das Alte und das Gegenwärtige in einem Atemzug existieren. Vom Balkon eines Hotels in der Innenstadt können Sie die Silhouetten der Großen Pyramiden in der Ferne sehen. Davor erhebt sich das neue Grand Egyptian Museum auf dem Gizeh-Plateau monumental im Morgenlicht.
Der Nil durchzieht das Land wie eine Lebensader. In Kairo sammelt er Kraft führt seine Reise nach Süden: Vorbei an den Tempeln von Luxor und Assuan. Durch die stille Wüstenlandschaft der Bahariya-Oase. Bis ans Rote Meer. Jede Station erzählt ihre eigene Geschichte und zeigt eine andere Seite Ägyptens.
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Nilkreuzfahrt auf einer Dahabije
Kairo:
Ägyptens unermüdliche Metropole
Luxor & Assuan:
Eine Reise durch die Geschichte
Bahariya und das Land dahinter:
Die Ruhe der Wüste
Das Rote Meer:
Ägyptens Küste im Wandel
Aktuelle Angebote
Khan el-Khalili Basar
Stanley Bridge, Alexandria
Temple von Karnak
Feluke in Assuan
Nationalpark Weiße Wüste
In der Oase Siwa
Am Sinai
Pool am Resaurant Castle Zaman in Taba
Meeresschildkröte in Marsa Alam
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El Gouna und Hurghada ziehen viele Besucher mit sonnigen Stränden und türkisblauem Wasser an.
Weiter südlich in Marsa Alam finden Reisende, die Komfort mit Naturerlebnissen verbinden möchten entsprechende Angebote. Korallenriffe und Spinnerdelfine locken Taucher und Schnorchler in die Region. Wer sich eher für Geschichte interessiert, findet auch abseits der Unterwasserwelt spannende Orte: Die Ruinen von Abu sind Überreste antiker Hafenanlagen. Einst kreuzten sich hier bedeutende Handelsrouten für Weihrauch und andere Waren.
Im Süden weicht der Nil dem Roten Meer. Türkisblaues Wasser trifft hier auf Wüstenlandschaften und schroffe Berge. Sharm el-Sheikh und Dahab zählen zu den bekanntesten Orten auf der Sinai-Halbinsel. Die Region ist für ihre Tauchreviere bekannt: Farbenfrohe Korallenriffe, Papageifische und mit etwas Glück sehen Sie sogar Meeresschildkröten.
In Dahab liegen Korallengärten direkt vor der Küste. Am berühmten Blue Hole erkunden Taucher und Schnorchler die Unterwasserwelt. Der Tag klingt entspannt in einem Café am Strand bei gegrilltem Fisch aus. Die Riffe der Region zählen zu den lebendigsten der Welt und begeistern mit ihrer außergewöhnlichen Artenvielfalt.
Ein Ort der Ruhe und Besinnung ist St. Katharina. Die Stadt ist nach dem Katharinenkloster benannt. Die Unesco-Welterbestätte am Fuß des Sinai ist eines der ältesten christlichen Klöster der Weltt. Der Ort ist eng mit der Geschichte der Zehn Gebote verbunden. Pilger und Besucher kommen heute hierher, um den Sonnenaufgang über den Bergen zu erleben.
Die umliegende Wüstenlandschaft bietet darüber hinaus Möglichkeiten für aktive Erlebnisse – von Ausflügen mit dem Quad bis zu Touren durch die Berglandschaft.
Nach Tagen am Nil ist die Stille der Wüste eine völlig neue Erfahrung. Westlich des Flusses liegt die Bahariya-Oase – Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Weiße Wüste. Wind und Sand haben hier über Jahrtausende außergewöhnliche Kreideformationen geformt. Mit ihren ungewöhnlichen Silhouetten wirken sie wie Skulpturen in Weiß und Pink.
Bei einer Übernachtung in der Wüste schlafen Sie unter freiem Himmel. Die Stille wird nur vom Knistern des Lagerfeuers und dem Einschenken von Beduinentee unterbrochen. Die Bahariya-Oase selbst bietet kleine grüne Rückzugsorte mit Dattelpalmen und natürlichen Quellen. Nach den weiten Landschaften und offenen Straßen der Wüste wirken diese besonders heimelig.
In Assuan scheint die Zeit noch langsamer zu vergehen. Auf der Nilinsel Elephantine liegen blau-gelbe nubische Dörfer. Hübsch getakelte Feluken gleiten über den Fluss. Die kleinen Handelsschiffe nehmen Touristen mit auf Fahrten gen Sonnenuntergang.
Weiter südlich, nahe der sudanesischen Grenze, liegt Abu Simbel mit dem Großen Tempel Ramses’ II. Die monumentale Tempelanlage zählt zu den eindrucksvollsten Bauwerken Ägyptens. Besonders die gewaltigen Sitzstatuen an der Fassade bleiben in Erinnerung.
Wer Kairo hinter sich lässt und Richtung Luxor reist, betritt eine andere Welt. Motorengeräusche und Hupen weichen dem Plätschern des Wassers und dem gleichmäßigen Rhythmus der Ruder. Entlang des Flusses ziehen Felder, kleine Dörfer und Fischerboote vorbei. Kinder winken vom Ufer aus, Bauern treiben Esel durch die Felder und Fischer werfen ihre Netze in die Gewässer.
Eine Nilkreuzfahrt zählt zu den schönsten Möglichkeiten, diese Strecke zu erleben. Reisende haben ie Wahl zwischen modernen Schiffen und traditionellen Dahabijen. Die Zweimaster mit den charakteristischen Segeln dienten schon im 19. Jahrhundert Forschern zur Navigation des Flusses.
Noch weiter westlich, nahe der libyschen Grenze, liegt die Oase Siwa. Abgeschieden, mit ganz eigener Atmosphäre. Im türkisfarbenen Salzsee trägt das salinische Wasser Besucher beinahe mühelos. Nach dem Bad entspannt ein Minztee bei Sonnenuntergang mit Blick auf die Dünen. Mit dem Fahrrad lassen sich Palmenhaine und traditionelle Lehmziegeldörfer erkunden. Den nahegelegenen Orakeltempel des Amun besuchte einst Alexander der Große. Die Legende sagt, dass hier seine göttliche Abstammung bestätigt wurde.
Siwa folgt einem ruhigen Rhythmus: Lehmfestungen, Häuser aus Salzstein und jahrhundertealte Traditionen prägen das Bild. Ihre abgeschiedene Lage beeinflusst die Region, ihre Kultur und ihren Alltag bis heute.
Luxor war einst Theben, die Hauptstadt der Pharaonen. Der Tempel von Karnak gehört zu den größten religiösen Anlagen der Welt. Weniger besucht, aber ebenso beeindruckend, ist Medinet Habu mit seinen außergewöhnlich gut erhaltenen Reliefs.
Auf der anderen Flussseite liegt das Tal der Könige mit den Gräbern einiger der mächtigsten Herrscher Ägyptens. Besonders sehenswert ist das Grab Ramses’ VI. mit seinen kunstvoll gestalteten Himmelsdarstellungen. Ganz in der Nähe bietet das kleinere Grab Ramses’ I. eine ruhigere Atmosphäre. Das liebevoll kuratierte Luxor-Museum ergänzt die monumentalen Tempelanlagen mit eindrucksvollen Statuen von Königen und Königinnen.
Kairo
Tempel Ramses' II in Abu Simbel
Bahariya-Oase
Insel Tiran im Roten Meer
Kamele an den Pyramiden von Gizeh
Kairo kommen Sie nicht langsam an – die Stadt zieht einen sofort in ihren Bann. 22 Millionen Menschen, Straßenlärm und Gebetsrufe, eine Auswahl an herzhaften Köstlichkeiten, die in Koshary-Lokalen, an Ta’ameya-Ständen (ägyptische Falafel) und in Grillrestaurants angeboten werden. Manchmal fordert Kairo Geduld – belohnt aber mit unvergesslichen Eindrücken.
In Gizeh dominieren die Pyramiden und die Sphinx bis heute die Landschaft. Der Besuch empfiehlt sich früh am Morgen. Denn später steigen die Temperaturen und setzen endlose Besucherströme ein. Alternativ besuchen SIe den Ort am Abend, wenn der Sand bernsteinfarben leuchtet und die Monumente zwischen Himmel und Erde zu schweben scheinen.
Das neu eröffnete Grand Egyptian Museum vereint über 100.000 Exponate unter einem Dach. Darunter königliche Mumien und die berühmte Totenmaske von Tutanchamun. Wer wenig Zeit hat, bekommt bei einer 90-minütigen Führung einen guten Überblick.
Zurück in der Innenstadt zeigt Kairo seine moderne Seite. Schlendern Sie an den bronzenen Löwen vorbei, die an der Qasr-Al-Nil-Brücke Wache stehen. Die Brücke verbindet den Tahrir-Platz mit der Insel Gezira. Auf jener finden Sie Luxushotels, Botschaften und grüne Boulevards. Galerien, die Werke zeitgenössischer Künstler zeigen. Kulturelle Einrichtungen wie das Kairoer Opernhaus (das sich im selben Komplex wie das Ägyptische Museum für Moderne Kunst befindet). Oder das El Sawy Culturewheel, ein Zentrum mit einem ambitionierten Programm aus Live-Musik, Kunstausstellungen und Festivals.
Nutzen Sie hier die Gelegenheit, sich einen Tisch in einem Open-Air-Café zu sichern. Trinken Sie einen traditionellen ägyptischen Tee, einen starken türkischen Kaffee oder Karkadeh – ein auf Eis serviertes Hibiskusgetränk.
Um einen Eindruck von der Altstadt zu bekommen, besuchen Sie den Khan el-Khalili-Basar, den es seit 1382 gibt. Stöbern Sie nach Souvenirs, Gewürzen und Schmuck.
Feilschen wird erwartet und das Beobachten der Menschen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Der Vormittag und der späte Abend sind die besten Zeiten dafür.
Nur wenige Blocks entfernt blicken Sie im Beit Zeinab Khatoon und im Gayer-Anderson-Museum in Kairos mamlukische und osmanische Vergangenheit – inklusive Marmorhöfen und islamischer Holzschnitzerei.
Alexandria lässt sich gut in die Reise integrieren: Die Hafenstadt ist in rund drei Stunden mit dem Zug erreichbar. Gegründet von Alexander dem Großen verbindet sie griechische, römische und ägyptische Einflüsse. Die Bibliotheca Alexandrina – eine moderne Neuinterpretation der berühmten antiken Bibliothek – unterstreicht die lange Geschichte der Stadt als Zentrum von Wissen und Kultur.
Kairo, Gizeh und das Grand Egyptian Museum
Bibliotheca Alexandrina
Korallenriff
Hinweis der Redaktion: In den vergangenen Monaten haben Reisende Ägypten weiterhin sicher erkundet. In vielen touristischen Gebieten gelten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. In diesen Videos berichten Ägypten-Reisende von ihren aktuellen persönlichen Erfahrungen vor Ort.
Dahabs Stadtteile Asalah, Mashraba und Medina stehen für unterschiedliche Facetten des Küstenorts: von Beduinenkultur und traditionellen Vierteln bis zu lebhafteren Bereichen mit Cafés, Restaurants und Wassersportangeboten. Die Laguna gilt zudem als beliebter Treffpunkt für Wind- und Kitesurfer. Tiefer in den Alltag vor Ort lässt sich bei einem geführten Rundgang eintauchen. Im Wadi al-Toalat blicken Sie auf das Rote Meer und die umliegenden Berge.
Asalah
Temple von Karnak
Grand Egyptian Museum
Khan el-Khalili Basar