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Irland
Schroffe Klippen stürzen ins Meer, mystische Täler wechseln sich mit einsamen Bergpässen ab – dazwischen: verträumte Küstenstädtchen und menschenleere Strände. Irlands Landschaft fasziniert. Zu jeder Jahreszeit. Ob im golden schimmernden Herbstlicht, im frischen Frühlingsgrün oder unter dramatischen Wolkenformationen im Winter.
Doch es sind auch die Menschen und das Essen, die nach der Reise in Erinnerung bleiben. Die spontanen Gespräche an der Bushaltestelle, die herzliche Einladung auf ein Guinness. Pubs voller Livemusik, Gemütlichkeit im Hafenrestaurant. Kaum zwei Flugstunden ist Irland von den meisten deutschen Städten entfernt. Und doch betreten Sie eine völlig andere Welt. Wir zeigen Ihnen, welche Ecken Sie gesehen haben müssen – und welche definitiv in Erinnerung bleiben.
Haben Sie schon einmal von Duibhlinn (zu deutsch: schwarzer Teich) gehört? Die Wikinger nannten so das Dublin nach ihrer Ansiedlung um 841. Bis heute lassen sich Fragmente seiner langjährigen Geschichte in Irlands Hauptstadt finden: auf den Straßen zwischen georgianischen Backsteinfassaden, in der ältesten Bibliothek der Stadt aus dem 18. Jahrhundert oder auf dem Glasnevin Cemetery, dem größten Friedhof Dublins.
Einblicke in Dublins Pubkultur und Kreativszene bekommen Sie in Vierteln wie The Liberties, Smithfield und Stonebatter. Im Guinness Storehouse erfahren Sie mehr über die 250 Jahre alte Bierbraukunst. The Liberties ist bekannt als Dublins „Goldenes Dreieck“: Im 18. und 19. Jahrhundert der Hauptproduktionsort, finden sich hier noch heute um die 40 Whiskybrennereien. In zahlreichen Destillerien nehmen Sie an Führungen und Verkostungen teil. Auch Craft Beer und Gin gibt es zu kosten. Wer es klassisch mag, bestellt Irish Coffee: eine Mischung aus heißem Kaffee, irischem Whiskey, Zucker und Schlagsahne.
Momente, die in Erinnerung bleiben
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An der Ostküste
Die Blasket Islands in der Grafschaft Kerry © George Karbus
Erleben Sie die irische Gastfeundschaft
Einen Spaziergang sollten Sie im Phoenix Park machen. Er liegt mitten in Dublin und ist doppelt so groß wie der New Yorker Central Park. Die Blumengärten zwischen den alten Mauern wurden um 1840 angelegt und erinnern noch heute an die viktorianische Zeit. Mit etwas Glück sehen Sie in den Wiesen wildlebende Damhirsche.
Besuchen Sie die alte Turmuhr oder machen Sie eine Führung durch das Farmleigh House: Das irische Staatsgästehaus beherbergte schon die Obamas und Prinz Albert von Monaco. Und wo wir schon bei Promis sind: Was haben James Joyce, Oscar Wilde und Bram Stoker gemeinsam? Sie sind nicht nur gefeierte Schriftsteller – sie alle stammten aus Dublin. Der Roman Ulysses machte James Joyce berühmt. Er spielt an nur einem Tag, dem 16. Juni 1904. Bis heute wird der „Bloomsday“ hier jedes Jahr gefeiert. Dann gibt es Lesungen an Straßenecken und historischen Plätzen. Fans tragen Kostüme im Stil des frühen 20. Jahrhunderts. Im Davy Byrne’s Pub werden Gorgonzola-Käsesandwiches und Burgunderwein verzehrt, so wie es Protagonist Leopold Bloom tat. Bei geführten Touren wandeln Sie auf seinen Spuren. Ein Moment, der in Erinnerung bleibt.
Die Slieve League Klippen in Donegal © Gareth McCormack
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Im Leuchtturm wohnen
Das Wicklow Head Lighthouse wurde 1781 erbaut. Doch nach 30 Jahren wurde der Betrieb eingestellt: Bei Nebel war der Leuchtturm weder von Land noch von See aus zu sehen. Ein besser sichtbarerer Turm wurde weiter vorn auf der Landzunge errichtet. Nach fast 180 Jahren Leerstand wurde das Wicklow Head Lighthouse schließlich zur Ferienunterkunft umgebaut. Wer hier übernachtet, hat einen einmaligen Ausblick. Laut Vermieter Bryan Conway schätzen Gäste die Ruhe und Abgeschiedenheit.
Wicklow bis Waterford: Burgen, Feen & Könige
Dublin: Parks, Guinness & Schriftsteller-Tage
Alle Bilder werden mit freundlicher Genehmigung von Tourism Ireland verwendet.
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Die St. Kevin's Church nahe Glendalough
Phoenix Park
© Tirol Werbung_Heinzlmeier Bert
Kilkenny
Von Lina van der Ende
© Tirol Werbung_Zimmermann Dominic
Wer plant, Belfast mit einer Weiterreise entlang der nordirischen Küste zu verbinden, sollte unbedingt einen Abstecher zu den Glens of Antrim einplanen. Die neun Täler liegen zwischen Larne und Ballycastle. Was Sie dort sehen, gleicht dem Idyll auf einer Postkarte: Waldbedeckte Hügel, saftig grüne Wiesen, auf denen Schafe grasen. Blühende Wildblumenfelder, die sich bis zu den Stränden erstrecken.
Entlang der Causeway Coastal Route geht Ihre Reise weiter – zu den Gobbins in der Grafschaft Antrim. Der Klippenweg schmiegt sich seit über hundert Jahren an die Basaltklippen der Halbinsel Islandmagee und ist nichts für schwache Nerven: Beim Gang über die Röhrenbrücke in zehn Metern Höhe bestaunen Sie Meerespanoramen und Seevögel wie Papageitaucher und Basstölpel. Auch Delfine, Schweinswale und Robben tauchen oft im Küstenwasser auf. All das bei pfeifenden Seewinden und tosenden Wellen unter Ihnen.
Neben Musik und Kultur prägt noch etwas das Erbe Belfasts: die Titanic. Vor über einem Jahrhundert wurde der Passagierdampfer hier gebaut. In einem mit Aluminium verkleideten Bauwerk, das der Form des Schiffes ähnelt, besuchen Sie 10 interaktive Galerien mit Hintergrundinfos zum Bau, der Jungfernfahrt und dem Vermächtnis der Titanic. Das Museum zählt zu Nordirlands beliebtesten Sehenswürdigkeiten.
Spazieren Sie über die Decks der SS Nomadic, dem Tender der Titanic und letzten noch erhaltenen Schiff der Reederei White Star Line weltweit. Angeboten werden selbstgeführte sowie private Touren.
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Die Glens of Antrim
Der Klippenweg The Gobbins
Wenn Ihnen das gefällt, sollten Sie eine Unesco-Weltkulturerbestätte ebenfalls nicht verpassen: den Giant’s Causeway. Die 40.000 perfekt geformten, sechseckigen Basaltsäulen entstanden vor über 60 Millionen Jahren durch Vulkanaktivität – so lautet zumindest die wissenschaftliche Erklärung. Laut der Legende waren die Steine Teil eines von Finn McCool gebauten Weges. Der Riese soll diesen in einer Schlacht gegen seinen schottischen Rivalen genutzt haben.
Wem weniger nach Klippen, sondern mehr nach Strand ist, steuert Portrush und Portstewart an – zwei wunderschöne Küstenorte. Hier können Sie baden, golfen und lecker essen. Zum Beispiel im Harbour Bistro. Zum Nachtisch empfehlen wir ein Sundae in der Eisdiele Morelli’s. Apropos lecker essen: In Belfast und an der Causeway Coast erschmecken Sie Irland auf so genannten Food Trails. Dabei probieren Sie lokale Spezialitäten wie frischen Fisch, handwerklich hergestellten Käse und Belfast Bap (ein großes, knuspriges Weißbrötchen). Je nach Tour sammeln Sie selbst Kräuter und Beeren oder besuchen Bauernhöfe, wo Sie die Landwirte treffen. Im Hofladen stöbern Sie nach kulinarischen Mitbringseln.
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Der Giant's Causeway
Im Norden
Geschichte erleben Sie in Cork im ehemaligen Gefängnis Cork City Gaol sowie in der 400 Jahre alten Festung Elizabeth Fort. Bei einem Spaziergang auf dem wunderschönen Campus des UCC (University College Cork) begegnen Sie stattlichen, jahrzehntealten Bäumen. Auch verschiedenste Skulpturen, Fotografien, Drucken und Malereien gibt es zu entdecken.
Im Innern des Universitätsgebäudes präsentiert die preisgekrönte Lewis Glucksman Gallery regelmäßig Ausstellungen – kostenlos! Anschließend stärken Sie sich im Lea's at the Glucksman bei einem Brunch mit selbstgebackenem Sauerteigbrot, irischem Farmhouse Cheese, frischen Beeren und hausgemachtem Granola. Mittags werden saisonale Bowls, Salate und Burger aus regionalen Zutaten serviert.
Viele Restaurants, Festivals am Hafen und internationale Studierende: 2025 schaffte es Cork im Fachmagazin National Geographic unter die 25 besten Reiseziele der Welt. Obwohl sie die zweitgrößte Stadt der Republik ist, ist Cork kompakt genug, um sie zu Fuß zu erschließen: Besuchen Sie an einem Tag trendige Cafés, ausgefallene Galerien und einen der besten Lebensmittelmärkte der Welt, den English Market.
Probieren Sie regionale Spezialitäten wie würzigen Farmhouse Cheddar oder frisch geräucherten Lachs. An den Marktständen stöbern Sie nach handwerklich hergestellten Delikatessen aus der Region.
Die irische Küche lebt von hochwertigen Zutaten und kurzen Wegen. Dank des milden Klimas grasen Kühe und Schafe einen Großteil des Jahres auf saftigen Weiden. Das macht sich besonders in der Qualität von Fleisch- und Milchprodukten bemerkbar.
Cork: Märkte, Galerien & eine Universität
© Tirol Werbung_Soulas Oliver
Der UCC Campus
Im Südwesten
Der Steinkreis von Drombeg
Kinsale
Der Westen der Grafschaft Cork ist übrigens ein Paradies für Naturliebhaber: Vogelkundler sollten nach Dreizehenmöwen, Basstölpeln und Papageientauchern Ausschau halten. Um Delfine, Robben, Zwerg-, Finn und Buckelwale zu sehen, empfehlen wir eine Walbeobachtungstour. Dabei begegnet Ihnen gelegentlich auch mal ein Riesenhai.
Noch mehr Natur erleben Sie nur noch in der Nähe von Baltimore: Hier liegt Lough Hyne, ein einzigartiger Salzwassersee. Er ist durch einen schmalen Gezeitenkanal mit dem Atlantik verbunden. Erleben Sie die Artenvielfalt des Reservats bei einer Kajaktour. Besonders romantisch ist das am Abend. Dann funkeln über Ihnen die Sterne, unter Ihnen das Wasser. Denn dank der Lebewesen im Gewässer entstehen kleine Lichtstrahlen – auch Biolumineszenz genannt. Ein Moment, der in Erinnerung bleibt.
Mit Start in Kinsale führt der Wild Atlantic Way insgesamt 2500 Kilometer die irische Westküste hinauf bis nach Donegal. Um die ganze Route mit all ihren Sehenswürdigkeiten und Facetten kennenzulernen, sollten Sie sich mindestens 2 bis 3 Wochen Zeit nehmen. Doch allein in der Grafschaft Cork gibt es jede Menge Highlights zu erleben. Zum Beispiel die hufeisenförmige Sandbucht Red Strand (auch An Tráigh Dhearg). Von hier sehen Sie auf den Leuchtturm Galley Head und die umliegende Gegend. Nicht selten wird hier mit dem Pferd ausgeritten.
Eine Reise in eine vergangene Zeit unternehmen Sie, wenn Sie zum Steinkreis von Drombeg fahren. Seit 3000 Jahren erstrecken sich hier 13 freistehende Megalithen kreisförmig gen Himmel. Den Eingang bilden zwei hohe Portalsteine, ein liegender Stein diente vermutlich als Opfertisch. Der rituelle Ort gilt auch als Druidenaltar und ist mit Muschel- und Blumengaben zahlloser namenloser Gäste geschmückt.
Delfin vor Cork
Biolumineszenz bringt den See zum Leuchten
Wer die Grafschaft abseits der Stadt Cork kennenlernen möchte, sollte noch ein paar Urlaubstage dranhängen, denn die Südwestküste hat einiges zu bieten. Da wäre zum Beispiel Kinsale: Die Kleinstadt bildet das südliche Ende der Panoramaroute Wild Atlantic Way, der längsten ausgewiesenen Küstenstraße weltweit. Kunterbunte Häuserfassaden und besonders gutes Essen machen den Ort beliebt. Cork-Expertin Grace Boylan empfiehlt im Podcast Irisch gut für Fish'n'Chips die Restaurants Dino's und Fishy Fishy. Etwas gehobener und mit herrlichem Blick auf den Hafen essen Sie im Man Friday.
Irish Stew und Fish & Chips haben in Irland kulinarisch Tradition. Inzwischen hat sich daraus eine moderne, vielseitige Küche entwickelt. An den Küsten können Sie sich gut durchprobieren: In kleinen Seafood-Bars landen fangfrischer Fisch und Muscheln auf dem Teller. Austern werden am liebsten im Freien gegessen: Sie schmecken am besten, wenn sich ihr Aroma mit der salzigen Meeresluft vereint.
Wild Atlantic Way: Druiden, Delfine & die längste Küstenstraße
© Tirol Werbung_Stolle Frank
Hinkommen
Exzellent essen
Besuchen Sie in Belfast den St. George’s Market, dessen Tradition bis ins Jahr 1604 zurückreicht. In renommierten Restaurants wie Roam und Ox lassen Sie sich moderne, gehobene Interpretationen der irischen Küche schmecken.
Schlafen in der Miniaturburg am Wild Atlantic Way
In Castletownroche wohnen Sie in „Anne’s Grove“, einer mittelalterlichen Miniaturburg aus dem 19. Jahrhundert. Hinter den Toren des Anwesens genießen Gäste in dem kleinen Garten mit Terrasse die Ruhe.
Anfang November stehen die „Glorreichen Rheingau Tage“ im Zeichen regionaler Küche und Weine. „Der November ist schön“ bringt im gesamten Monat Kultur, Genuss und Veranstaltungen in die Region.
Zum Jahresende lohnt sich ein Besuch auf dem Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen oder dem Sternschnuppenmarkt vor dem Wiesbadener Rathaus.
Im Herbst und
Winter
Im Juni verwandelt das Theatrium die Wilhelmstraße in ein großes Straßenfest mit Bühnenprogramm und Gastronomie.
Highlight der heißen Jahreszeit ist das Rheingau Musik Festival, das bis in den September andauert.
Ende August und Anfang September zieht die Rheingauer Weinwoche zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Wiesbadener Innenstadt.
Im
Sommer
Den Auftakt macht das Rheingau Gourmet & Wein Festival: Im Februar und März kommen internationale Spitzenköche und Winzer zusammen.
Ende April und Anfang Mai folgen die Rheingauer Schlemmerwochen. Straußwirtschaften, Vinotheken und Weingüter öffnen dann ihre Türen.
Es folgen die Internationalen Maifestspiele am Wiesbadener Staatstheater. Ebenfalls im Frühjahr findet am Biebricher Schloss die Fête Terroir statt.
Im
Frühling
Im Rheingau und in Wiesbaden reiht sich durchs Jahr ein Festival ans nächste.
Festivals
und
Events
Anfang November stehen die „Glorreichen Rheingau Tage“ im Zeichen regionaler Küche und Weine. „Der November ist schön“ bringt im gesamten Monat Kultur, Genuss und Veranstaltungen in die Region.
Zum Jahresende lohnt sich ein Besuch auf dem Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen oder dem Sternschnuppenmarkt vor dem Wiesbadener Rathaus.
Im Herbst und
Winter
Im Juni verwandelt das Theatrium die Wilhelmstraße in ein großes Straßenfest mit Bühnenprogramm und Gastronomie.
Highlight der heißen Jahreszeit ist das Rheingau Musik Festival, das bis in den September andauert.
Ende August und Anfang September zieht die Rheingauer Weinwoche zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Wiesbadener Innenstadt.
Im
Sommer
Den Auftakt macht das Rheingau Gourmet & Wein Festival: Im Februar und März kommen internationale Spitzenköche und Winzer zusammen.
Ende April und Anfang Mai folgen die Rheingauer Schlemmerwochen. Straußwirtschaften, Vinotheken und Weingüter öffnen dann ihre Türen.
Es folgen die Internationalen Maifestspiele am Wiesbadener Staatstheater. Ebenfalls im Frühjahr findet am Biebricher Schloss die Fête Terroir statt.
Im
Frühling
Im Rheingau und in Wiesbaden reiht sich durchs Jahr ein Festival ans nächste.
Festivals
und
Events
The Rock of Cashel
Weiter südwestlich geht es zu einer weiteren Sehenswürdigkeit. Unterwegs fahren Sie vorbei an Hügeln und Weiden, Bauernhöfen und kleinen Dörfern. Je näher Sie der Grafschaft Tipperary kommen, desto häufiger begegnen Ihnen Rinder und Schafe. Bei klarem Wetter reicht Ihr Blick bis zu den Galtee Mountains, einer der höchsten Bergketten Irlands. Kurz vor Cashel taucht dann der Rock of Cashel vor Ihnen auf: Die mittelalterliche Anlage thront auf einem Kalksteinfelsen 65 Meter oberhalb der flachen Ebene. Ihre Silhouette hebt sich wie die eines Märchenschlosses vom dahinterliegenden Himmel ab.
Der zerklüftete Felsen, auf dem das Anwesen liegt, wurde als Sitz von Feen und Geistern im Altertum verehrt. Die Geschichte der Anlage selbst beginnt im späten 4. Jahrhundert, als es zum Sitz der Könige von Munster wurde. Der Legende nach machte der heilige Patrick die Festung im 5. Jahrhundert zum Bischoffssitz. Ein beeindruckender Anblick, lange bevor Sie sie tatsächlich erreichen.
Besuchen sollten Sie auch die älteste Stadt Irlands: Waterford. Wie Dublin wurde sie von den Wikingern errichtet. Erkunden Sie dort etwa den Reginald’s Tower: Vor 800 Jahren bildete er den Höhepunkt des sogenannten Wikingerdreiecks, einer dreieckig angeordneten Siedlung. Hinter seinen dicken Steinmauern gibt es nun eine Ausstellung zu Waterford unter der Herrschaft der Wikinger zu sehen.
Tauchen Sie zum Abschluss Ihres Besuchs noch in die irische Meeresgarten-Kultur ein. Denn dem Meer kommt in Irland eine besondere Rolle zu: Nicht nur Fisch und Meeresfrüchte bereichern die lokale Küche, sondern auch der regenerative Anbau von Meeresgemüse und Algen. Für eine nachhaltige Ernährung und zum Schutz der Meeresökosysteme gewinnen solche Projekte zunehmend an Bedeutung. Als The Sea Gardener bietet die Expertin Marie Power Workshops, Führungen und Kochkurse an. Einst eher unscheinbare Küstenpflanzen, kommen Algen inzwischen landesweit als Zutat für Scones und Pasta, als Superfood oder sogar im Gin zum Einsatz.
Meeresgemüseernte
Waterford
Wahlweise reisen Sie direkt entlang der Ostküste weiter und besuchen Städtchen wie Wicklow. Besuchen Sie dort das ehemalige Gefängnis und heutige Museum Wicklow Gaol. Von Black Castle, der Ruine einer normannischen Burg auf einer Klippe, überlicken Sie den Hafen und die Irische See. Südlich der Stadt finden sich herrliche Sandstrände.
Übrigens: Die Südostküste wird auch „Ireland's Sunny South East“ genannt – denn hier gibt es landesweit die meisten Sonnenstunden. Der Strandabschnitt Britta’s Bay ist im Sommer bei Dublinern beliebt: Der Sandstrand wird von einer weitläufigen Düne vor der parallel verlaufenden Straße geschützt. Die Wasserqualität ist hervorragend und das Flair beinahe mediterran.
Etwa 1,5 Stunden südöstlich von Wicklow liegt Kilkenny. Von hier stammt das beliebte gleichnamige Dunkelbier. Probieren sollten Sie es im The Hole In The Wall: Der Pub befindet sich in Irlands ältestem Stadthaus, erbaut 1582.
© Tirol Werbung_Zangerl Rene
Britta's Bay
Die Nordküste: Täler, Säulen & Game of Thrones®
Die Dark Hedges
29 Kilometer weiter nördlich dürften Zuschauer der HBO-Serie Game of Thrones® die Cushendun Caves wiedererkennen. Die Felshöhlen mit Blick auf die Küste dienten als Schauplatz der Geburt des „Schattenkindes“ durch die rote Priesterin Melisandre.
Nirgendwo sonst auf der Welt finden sich so viele Originalschauplätze von Game of Thrones® wie in Nordirland: Küsten, Wälder und Burgen wurden hier zu den Kulissen von Westeros, dem fiktiven Hauptkontinent.
So etwa auch die Buchenallee der sogenannten Dark Hedges. Die Bäume wurden im 18. Jahrhundert von der Familie Stuart gepflanzt, um ankommende Besucher schon auf dem Weg zu ihrem georgianischen Herrenhaus zu beeindrucken. In der Serie fungierte sie als Szenerie für den Königsweg. Fans können bei einer geführten 1- oder 2-Tages-Tour die wichtigsten Drehorte entdecken.
In Belfast finden Sie eine spannende Kulturszene. Zeitgenössische Kunst bewundern Sie in der Golden Thread Gallery oder im The MAC (Metropolitan Arts Centre). Das lebhafte Cathedral Quarter ist ein Kultur- und Ausgehviertel rund um die Saint Anne’s Cathedral: In der Kathedrale mit der Stahlspitze finden regelmäßig Orgelkonzerte statt. Sommerkonzerte und kulinarische Festivals werden auf dem Custom House Square abgehalten. Hippe Bistros, kleine Cafés und moderne Pubs säumen die schmalen Kopfsteinpflastergassen des Stadtteils.
Apropos Konzerte: Belfast ist Irlands einzige Unesco-Musikstadt. Der wohl größte Star ist der mit einem Emmy ausgezeichnete Blues-Musiker Van Morrison. Fans elektronischer Musik werden das House-Duo Bicep kennen. Bei einer „Belfast Traditional Music Trail“-Tour erfahren Sie wiederum mehr über Irlands traditionelle Musik. Zwei Musiker begleiten Sie in Bars, wo Sie Instrumente und Lieder live kennenlernen. Sie trinken Guinness, lauschen Fiddle und Bodhrán. Ein Moment, der in Erinnerung bleibt.
Belfast: Musik, Kunst & die Titanic
Lauschen Sie traditionell irischer Musik
Unter den Sternen übernachten
Im Finn Lough an der nordirischen Westküste, rund 2 Autostunden von Belfast entfernt, schlafen Sie unterm Sternenhimmel. Genauer gesagt in einer gläsernen Kuppel, den sogenannten Bubble Domes. Gäste fühlen sich hier Himmel und Natur ganz nah. Gleichzeitig bietet die kugelförmige Unterkunft Gemütlichkeit und Schutz vor Wind und Wetter.
Wer über die Stadtgrenzen hinausblicken möchte, muss nicht lange fahren, um sich in den Landschaften der historischen Ostküste wiederzufinden. Zwischen grünen Hügeln und ruhigen Wasserwegen erstrecken sich hier über 12 Grafschaften. Ob megalithische Dolmen, Wikingerstädte oder frühchristliche Siedlungen: Jedes Dorf und jedes Fleckchen Land hat seine eigene Legende oder sein eigenes Denkmal.
Wenige Kilometer südlich von Dublin liegt zunächst der Wicklow-Mountains-Nationalpark. Beim Wandern erkunden Sie verwunschene Wälder und das Tal von Glenmalure entlang des Wicklow Way: Irlands ältester Fernwanderweg führt unter anderem vorbei am Klosterort Glendalough. Vom Djouce Mountain genießen Sie einen spektakulären Ausblick. Spektakulär sind auch die Gärten des Powerscourt House, einer prunkvollen Villa aus dem 18. Jahrhundert: Sie zählen laut Magazin National Geographic zu den drei schönsten weltweit. Ebenfalls auf dem Powerscourt Estate liegt der Powerscourt Waterfall, mit 121 Metern Höhe einer der beeindruckendsten Irlands.
Georgianische Haustüren
Ausritt am Red Strand
Reiseplanung starten
Der English Market
Kostümierte Fans am Bloomsday © Marcelline Roulleau
Das Titanic-Museum in Belfast
Selbstgemachte Marmelade
Die Cushendun Caves
So kommen Sie hin
Nordirland (Belfast) ist via Umsteigeverbindung, z. B. über Amsterdam, erreichbar. Von Dublin aus sind Sie mit dem Zug, Bus oder Auto innerhalb von 2 Stunden dort.
Köln/Bonn
Memmingen
München
Stuttgart
Berlin
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Frankfurt/Hahn
Hamburg
Nach Dublin, Cork, Kerry, Shannon und Ireland West Airport Knock reisen Sie per Direktflug ab:
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