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Louisiana
L ouisiana hat in den USA viele Spitznamen – Pelikan-Staat, Bayou-Staat, Sportler-Paradies. Sie alle spiegeln die besondere Geografie und die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur wider. Die vielseitige, teils unberührte Landschaft des Bundesstaats macht Louisiana ganzjährig zu einem beliebten Ziel für Outdooraktivitäten.
Ob Zugvögel, die auf ihrem Weg in wärmere Regionen hier rasten, oder Alligatoren in den Bayous: In Louisiana beobachten Sie Tiere in freier Natur, die Sie in Europa nur selten zu Gesicht bekommen. Im ganzen Bundesstaat gibt es zahlreiche Wanderwege, Wassersportmöglichkeiten wie Kajakfahren oder geführte Touren durch die Sümpfe. Dank der stets milden Temperaturen bietet sich außerdem jederzeit die Gelegenheit, draußen zu essen.
Fluggesellschaften wie Lufthansa, United Airlines und Delta bringen Sie in rund 14 Stunden von Deutschland nach New Orleans, meist mit Zwischenstopp in Frankfurt oder London. Wann immer Sie 2026 anreisen: Das erwartet Sie bei einem Besuch.
Das ganze Jahr über ein Abenteuer
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Mardi-Gras-Parade
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September–Dezember
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Airboat-Sumpftour
Jungle Gardens
Lake D'Arbonne State Park
Poverty Point Reservoir State Park
Vogelbeobachtung
Bootfahren auf Louisianas malerischen Wasserwegen
Sydney and Walda Besthoff Sculpture Garden
Tailgater beim Cornhole-Spielen
Unesco-Welterbestätte Poverty Point
Feiernde während der Celebration in the Oaks
Ebenso feierlich wie das Jahr in Louisiana mit einer Party beginnt, so endet es auch mit einer. Seit den 1980er-Jahren ist die „Celebration in the Oaks“ bei Einheimischen und Besuchern gleichermaßen beliebt. Von Oktober bis zum Jahreswechsel verwandelt dieses familienfreundliche Lichterfestival den New Orleans City Park in eine funkelnde Kulisse. Mehr als eine Million Lichter erhellen die Eichen entlang einer 3,5 Kilometer langen Autoroute. Auch Rundgänge zu Fuß werden angeboten und beinhalten den Zugang zum Carousel Gardens Amusement Park sowie zum Botanischen Garten. Und da wir in New Orleans sind: Freuen Sie sich neben traditionellen Weihnachtsliedern auch auf festliche Klassiker mit einem schwungvollen, jazzigen Klang.
Das neue Jahr wird in New Orleans unter anderem mit einem Silvesterfeuerwerk über dem Missisippi River eingeläutet. Einen besonders guten Blick auf das Spektakel genießen Sie bei einer Fahrt auf dem Dampfschiff Natchez.
In Louisiana fühlt es sich oft bis Ende Oktober noch sommerlich an. Danach geht es in angenehm mildes Herbstwetter über. Wenn Sie später im Jahr reisen, sollten Sie für abends eine Jacke einpacken. Wer gern unter dem Sternenhimmel campt, fährt in den Chicot State Park bei Ville Platte. Der Park erstreckt sich über 6400 Hektar mit sanften Hügeln, einem See, ausgedehnten Wanderwegen, einem Arboretum sowie Hütten und Campingplätzen. Für besonders sumpfige Landschaften mit Zypressen und Feuchtgebieten empfehlen sich die östlichen Buchten und die Uferwege des Parks.
Eine typisch amerikanische Tradition erleben Sie beim sogenannten Tailgating: Mit gemeinschaftlichem Grillen, Musikhören und Spielen wird dabei meist weit vor Anpfiff die Vorfreude auf ein American-Football-Spiel zelebriert. Eine der besten Tailgating-Szenen des Landes finden Sie rund um das Tiger Stadium der Louisiana State University (LSU) in Baton Rouge. Denken Sie an Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme und Getränke (alkoholisch oder nicht). Denn Sie verbringen mehrere Stunden auf dem Parkplatz, knüpfen neue Kontakte und grillen Hotdogs und Hamburger. Profi-Tipp: Wenn Sie bei LSU tailgaten, tragen Sie die Teamfarben Lila und Gold und merken Sie sich den Schlachtruf „Geaux Tigers“.
An Land besuchen Sie beispielsweise den frei zugänglichen, täglich geöffneten Sydney and Walda Besthoff Sculpture Garden in New Orleans. Der 11 Hektar große Skulpturenpark neben dem New Orleans Museum of Art zeigt über 90 Werke. Sie stehen inmitten von Kiefern, Magnolien und Eichen rund um zwei Lagunen. In Baton Rouge liegt wiederum das Burden Museum & Gardens mit botanischen Gärten und etlichen Spazierwegen. Das angeschlossene Rural Life Museum zeigt in 30 historischen Gebäuden das ländliche Leben Louisianas im 19. Jahrhundert. Der Eintritt ist ebenfalls frei.
Noch mehr Kultur gibt es dann in Minden. Dort wird am 2. Mai beim jährlichen Scottish Tartan Festival das keltische Erbe Nord- und Zentrallouisianas gefeiert. Freuen Sie sich auf schottische Spezialitäten, Dudelsackmusik, Highland-Tänze und Wettkämpfe wie den Baumstammwurf. Im Juni und Juli findet das Sunflower Trail and Festival in Gilliam statt: Entlang eines rund 32 Kilometer langen Pfads durch Sonnenblumenfelder am Highway 3049 können Besucher ihre eigenen Blumen schneiden. Der Trail gehört zum Boom of Bust Byway, der die landschaftliche Schönheit Nordwest-Louisianas mit charmanten Kleinstädten verbindet.
Es ist kein Geheimnis, dass es in Louisiana vom Frühling bis in den Sommer hinein heiß und schwül werden kann. Drinnen läuft dafür fast immer die Klimaanlage auf Hochtouren. Trotzdem lassen sich draußen viele Aktivitäten unternehmen, wenn man früh morgens oder am späten Nachmittag unterwegs ist. Eine Airboat-Tour ist etwa eine gute Möglichkeit, auch an heißen Tagen für etwas Abkühlung zu sorgen. Den dabei kommt ordentlich Luft in Bewegung.
Wenn Sie Alligatoren sehen möchten, empfiehlt sich eine Airboat-Sumpftour durch die Bayous südlich von New Orleans. Selbst wer die Mittagshitze meidet, kann die Tiere dabei beobachten, wie sie in der Sonne baden. Sollten sie durch das offene Maul bedrohlich wirken, keine Sorge: So regulieren sie ihre Körpertemperatur und kühlen sich ab. Ein Erlebnis der anderen Art ist ürigens eine Nachttour: Nach Sonnenuntergang werden Frösche, Schlangen, Eulen und Waschbären aktiv. Und egal zu welcher Tageszeit – Sie sollten immer an Mückenspray denken.
Wenn Sie gerne Vögel beobachten, sollten Sie das Atchafalaya-Becken, auch Atchafalaya-Sumpf genannt, besuchen. Gelegen im südlich-zentralen Louisiana, finden Sie dort mindestens 300 Vogelarten, darunter überwinternde Zugenten und die Amerikanische Waldschnepfe. Außerdem befindet sich hier die größte Brutkolonie von Weißkopfseeadlern der Region.
Eine besonders gute Zeit zur Vogelbeobachtung ist der April, da viele Vögel wegen der warmen Temperaturen herkommen. Auf der Barriereinsel Grand Isle findet dann jährlich das zweitägige Festival der Zugvögel statt. Dabei werden Arten gesichtet, die sowohl nach Norden als auch nach Süden ziehen. Für weitere Vogel- und Tierbeobachtungen fahren Sie gut 90 Minuten weiter westlich Richtung Texas. Entlang des 290 Kilometer langen Creole Nature Trail begegnen Sie auffälligen Bewohnern wie Alligatoren und Rosalöfflern.
Sie mögen zum ersten Mal von Mardi Gras lesen. Doch in den USA sind die jährlichen Feierlichkeiten landesweit bekannt – und das nicht ohne Grund. Vom 6. Januar bis zum Faschingsdienstag (dem Tag vor Aschermittwoch) ziehen aufwendig gestaltete Künstlergruppen durch Louisiana. Traditionell werfen sie bunte Perlenketten in die Menge, begleitet von Live-Jazzmusik.
Das mehrwöchige Kostümfest mit seinen Umzügen zieht jedes Jahr über eine Million Besucher an und ist damit das größte Open-Air-Event in Louisiana. Zwar findet der berühmteste Mardi Gras in New Orleans statt. Doch auch in Lafayette, Baton Rouge und im Süden Louisianas, dem sogenannten Cajun Country, wird gefeiert.
Auch wenn Sie es nicht zum Karneval in die Städte schaffen, können Sie Musik auf besondere Weise erleben. Etwa beim großen New Orleans Jazz and Heritage Festival, das seit 1970 an zwei Frühlingswochenenden stattfindet. Blues-Fans kommen im April beim Baton Rouge Blues Festival auf ihre Kosten – einem der ältesten seiner Art in den USA.
Go camping in Chicot State Park in Ville Platte, which has rolling hills, cypress swamps and an arboretum
See the Poverty Point Native American mounds in Pioneer – UNESCO heritage
Celebration in the Oaks – New Orleans light festival since the late 1980s
Avery Islands Jungle Garden (those interested in learning more about the history of tabasco can also go inside the factory located on the island)
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Wer mehr sehen möchte als bei einer klassischen Bootstour, sollte eine Kajaktour in Betracht ziehen. Die ist obendrein umweltfreundlich. Das geht zum Beispiel auf dem Lake Martin, etwa 40 Kilometer östlich von Lafayette. Hier schlängeln Sie sich ganz in Ruhe durch das relativ seichte Wasser. Mit etwas Glück lassen sich Blaureiher, Schmuckreiher und weiße Ibisse beobachten. Für Einsteiger oder alle, die mehr über das Ökosystem des Sumpfgebiets erfahren möchten, sind geführte Touren empfehlenswert. Der Zypressensumpf erstreckt sich über rund 800 Hektar, was in etwa so groß wie die Innenstadt von Heidelberg ist.
Eines der landschaftlich schönsten Gewässer Louisianas ist der Whiskey Chitto Creek. Er ist auch bekannt als Ouiska Chitto Creek und liegt im Westen Louisianas. Der 139 Kilometer lange, von Quellen gespeiste Bach eignet sich im Frühling und Sommer zum Kanufahren und Tubing. Entlang seiner schilfgesäumten Ufer befinden sich bis zu 1500 Jahre alte indigene archäologische Stätten. Der Name „Ouiska Chitto“ stammt aus der Sprache der Choctaw und bedeutet „Großer Schilfbach“.
Eintöpfe mit Wurst und Sellerie, frittierte Teigtaschen mit Puderzucker: Louisiana ist bekannt für seine mediterran-karibische Küche. Da es im Frühling wärmer ist als in Deutschland, können Sie entspannt im Freien essen. Und dank der vielen Outdooraktivitäten trainieren Sie den für eine USA-Reise typischen Kalorienüberschuss direkt wieder ab. Zum Beispiel im Kisatchie National Forest, Louisianas einzigem Nationalforst.
Er umfasst über 600.000 Hektar hügeliger Landschaften mit Kiefern, aber auch Laubbäumen wie Amber und Ahorn. Der Wald erstreckt sich über 7 Parishes (in anderen US-Staaten Counties genannt): perfekt zum Campen, Angeln, Schwimmen und Bootfahren. Auf mehr als 160 Kilometern an Wegen gehen Sie hier außerdem Wandern, Mountainbiken und Reiten.
Besonders schön ist es im März und frühen April auf dem Wild Azalea Trail. Hier sehen Sie blühende Azaleen in Rosa, Rot, Weiß und Lila. In Fort Johnson und Pointe Aux Chenes sollten Sie Ausschau nach Wildpferden halten. Auch Rehe, Gürteltiere, Wildtruthähne, Waschbären und Schwarzbären sind dort unterwegs.
Unesco-Welterbestätte Poverty Point
Kisatchie National Forest
Sumpfboot-Tour
Geschichte erfahren Sie in Louisiana nicht nur in Museen. Poverty Point ist eine Unesco-Welterbestätte, die vor etwa 3400 Jahren entstand. In Nordost-Louisiana von indigenen Völkern erbaut, war die antike Stadt ihrerzeit der aufwendigste Hügel-Komplex Nordamerikas. Er wurde von Menschen errichtet, die als Jäger und Sammler lebten: Lebensweisen, die normalerweise mit Nomadentum in Verbindung gebracht werden. Die Anlage umfasst fünf ursprüngliche Erdhügel (ein sechster kam später hinzu), sechs halb-elliptische Erdrücken sowie einen großen zentralen Platz. Da in der Region kaum Stein verfügbar war, bauten die Menschen entlang des Flusses ein Handelsnetzwerk auf. Rund 80 Tonnen Stein importierten sie so aus nördlicheren Gegenden wie Iowa – Hunderte Kilometer entfernt.
In den Jungle Gardens gibt es einen semitropischen botanischen Garten zu besichtigen. Er verläuft entlang des Bayou Petite Anse auf Avery Island, einem natürlichen Salzdom in den Marschlandschaften. Das sind flache Küsten- und Flusslandschaften, die durch Meeressedimente wie Schlick und Ton entstanden sind. Gewürzliebhaber aufgepasst: Avery Island ist die Heimat der Tabasco-Pfeffersoße. Auch eine Werksführung ist möglich.
Musiker beim New Orleans Jazz and Heritage Festival
January-April | May-August | September-December
January-April | May-August | September-December
Das Dampfschiff Natchez
Musiker beim New Orleans Jazz and Heritage Festival
